Basierend auf unseren Erfahrungen und Beobachtungen bei der Entwicklung oder Ergänzung von digitalisierten Geschäftsmodellen auf strategischer und konzeptioneller Ebene haben wir das Carpathia 8C Digital-Business Modell entwickelt um die relevante “DNA” herauszuarbeiten.

Es ist gleichzeitig ein sehr einfaches aber starkes Instrument, um die neuen und immer komplexeren Anforderungen an veränderten oder neuen Geschäftsmodelle vereinfacht darzustellen.

Und doch bleibt genügend Raum, um die aktuell rasant aufkommenden neuen Themen strukturiert zu verorten.

Fehler Nummer eins ist nach wie vor, dass zu häufig von Technologien oder Funktionalitäten her gedacht wird.

So entstehen Plattformen, Shops und andere Vermarktungsmodelle, die oftmals nicht einmal mit dem klassischen Marketing-Mix entwickelt oder validiert worden sind und in sich überhaupt nicht stimmig oder schlüssig sind.

Ein ganzheitliches Kundenerlebnis wird so meistens nicht im Ansatz erreicht – und dann kommen die immer wieder gleichen Muster zum Tragen: Mehr Traffic auf die Plattform sei die Lösung. Oder etwas weiter gedacht, dann wird der rote gegen den grünen Warenkorb-Button getestet.

Aber diese reduzierten Vorgehensweisen haben nur wenige Chancen auf langfristigen und nachhaltigen Erfolg. Aufgrund fehlender Lock-in-Effekte wird fleissig weiter in die Google-Falle getappt und sehr starke Abhängigkeiten von teuren Marketingmassnahmen geschaffen.

Der innere Kreis: Ihr Geschäftsmodell

Die einzelnen Bereiche betrachten wir nicht unabhängig voneinander – die Schnittmengen und deren optimale Abstimmung aufeinander entscheiden über den Erfolg. Erfolg im E-Business ist die Summe aller Elemente

Unter COMMERCE betrachten und entwickeln wir die relevanten kommerziellen Aspekte des Geschäftsmodells. Klassischer Katalog E-Commerce oder neue Geschäftsmodelle wie z.B. Live- und Clubshopping oder deren Kombination. Möglichkeiten zu disruptiven Ansätzen aber auch die Fragen zu Sortiment und Pricing werden in diesem Bereich erarbeitet und modelliert.

CHANNEL Wie ist das Modell ausgerichtet? Als reiner Pure-Player oder als Cross Channel Modell? Die Rolle von den immer wichtiger werdenden Vertriebswegen über Smartphones oder Tablets sowie die mögliche Relevanz von Location Based Ansätzen werden in diesem Bereich übergreifend und auch hinsichtlich der nötigen Prozess beleuchtet.

CONTENT “Content ist King” ist aus unserer Erfahrung kein Hype aus einem Selbstzweck heraus. Die optimale Kombination aus absolut hochwertigen, einmaligen und relevanten Produkte-Content, redaktionellen Inhalten und “User Generated Content” sind immer wichtigere inhaltliche Treiber und Kundenbindungsmechanismen von E-Business Geschäftsmodellen.

COMMUNITY Existiert eine Community (online oder auch offline)? Würde die Etablierung eines”Social Layers” bzw. die Vernetzung von Kunden untereinander für das Modell und für die Kunden dann einen erhöhten Nutzen bringen? Könnten Social Signals zur Kuratierung von Inhalten eingesetzt werden, oder liesse sich der Support von Kunde zu Kunde organisieren. Mit diesen und weitere Fragestellungen betrachten wir die neuen Formen von Interaktionen und deren Möglichkeiten bis hin zur Generierung von Innovationen aus der Community heraus.

Das Rundherum: Ihre Kunden und die Umwelt

COMMUNICATION Die Kommunikation zum Kunden wird zu einem Dialog mit dem Kunden. Nicht nur über die Instrumente der klassischen Kommunikation (Offline- und Online-Marketing) und den neuen Dialogformen über Social-Media-Marketing.

Vielmehr gilt es aus unserer Erfahrung auch den Kern des Geschäftsmodells als kommunikatives Instrument zu verstehen. Insbesondere die Bereiche Content und Community spielen hierbei schon eine immer gewichtigere Rolle – auch ohne ergänzende “Push-Kommunikation”.

Design, generelle Tonalität, Customer Service und sogar das Fulfillment betrachten wir hierbei als kommunikative Touchpoints mit dem Kunden und berücksichtigen diese. Denn nur schon ein Paket oder dessen Entsorgung kommuniziert – mal besser, oft verbesserungswürdig.

CUSTOMER Die Kunden zu verstehen heisst in aller erster Linie zu wissen welche Kundensegmente im Baugrundsatz vom Geschäftsmodell adressiert werden. Von einer groben Einteilung ob B2B, B2C oder B2B2C oder nur C2C.

Die Geschlechterpriorisierung wird für Digital-Business Modelle immer wichtiger – so z.B. betrachten wir die Zielgruppe der Frauen aus unserem ganzheitlichen Ansatz des “SHEcommerce” heraus. Ob Frauen, Männer oder Unternehmen, am Ende geht es immer um Menschen und konkrete Personas die es gezielt zu verstehen und zu involvieren gilt.

COMPETITION Konkrete Mitbewerber und neue Marktströmungen müssen zunehmend berücksichtigt und gewürdigt werden. Die heutige Ausgangssituation kann morgen schon ganz anders aussehen. Bisher nicht direkte oder gar bisher unbekannte Marktteilnehmer können morgen schon mit neuen disruptiven Modellen den Markt komplett verändern. Was sind die Trends im nationalen und internationalen Umfeld und wie kann diesen Heute und langfristig begegnet werden sind hierbei zentrale Fragestellungen.

Und immer wichtiger: Kultur

CULTURE Die Vision und die Werte des Unternehmens gewinnen als zentrale Aussage des Unternehmens auch aus kommunikativer Sicht eine immer grössere Wichtigkeit.

Die Antwort auf die Frage: “Warum tun wir was wir tun?” ist nicht nur für das Unternehmen relevant – auch Kunden wollen diese Antwort immer mehr spüren und erleben.

Dies kann nur stattfinden, wenn die ganze DNA des 8C Modells auch in diesem Punkt schlüssig und vor allem authentisch ist.

Darüber hinaus gilt es die “Digital-Maturity” der ganzen Organisation, das Know How und die zur Verfügung stehenden Ressourcen in einen sinnvollen und schlagkräftigen Einklang zu bringen.

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